KFU-Projekt

 

Ein gesundes Aufwachsen von Kindern
in öffentlich rechtlicher Unterbringung ermöglichen

 

Ein Kooperationsprojekt zwischen Plan International Deutschland,
der GM Jugendhilfe und Dr. Meike Nitschke-Janssen

 

Seit Mai diesen Jahres engagiert sich unser Projektteam, bestehend aus Alice Gurok und Johanna Swane (Projektreferentinnen) und Ines Greizer (Bereichsleitung Projekte), für die Evaluation und Umsetzung von kinderfreundlichen Angeboten und Räumen in den Hamburger Bezirken Wandsbek, Mitte, Eimsbüttel und Altona. Dazu kooperieren wir mit Plan International, die die Gesamtprojektleitung innehaben sowie Frau Dr. Nitschke-Janssen von childmigration, die die fachliche Seite verantwortet.

Die Ziele des Projektes, welches auf Ende 2022 befristet ist, sind:

  • Sensibilisierung für Rahmenbedingungen eines gesunden Aufwachsens von Säuglingen und Kleinstkindern in öffentlich-rechtlicher Unterbringung.
  • Reduktion struktureller Entwicklungsgefährdungen durch Identifizierung von Risiko- und Schutzfaktoren öffentlich-rechtlicher Unterbringung.
  • Stärkung elterlicher Kompetenzen und unterstützende psychosoziale Netzwerke in und um Unterkünfte
  • Verbreitung der Projektergebnisse als Beispiel für Gute Praxis.

In der ersten Phase haben die Kolleginnen vor Ort in vier Unterkünften sogenannte Partizipative Risiko- und Schutzanalysen durchgeführt. Dazu wurden sowohl geflüchtete Kinder und Eltern als auch Mitarbeiter:innen der Unterkünfte und weitere soziale Träger vor Ort zu den Lebensumständen für Kinder befragt.

In einer zweiten Projektphase wurden die Ergebnisse der Befragungen ausgewertet, den Akteuren vorgestellt und Maßnahmen entwickelt, die auf die individuellen Gegebenheiten der jeweiligen Unterkunft zugeschnitten sind.

In der dritten Umsetzungsphase werden die entwickelten Maßnahmen umgesetzt wie z.B. Elterntrainings zum Thema Kindersicherheit und Sicherheitsgefühl. In einer Unterkunft sagten zum Beispiel alle interviewten Kinder, dass sie Angst haben in der Wohnunterkunft zu leben.

Auch arbeiten die Kolleginnen daran, dass möglichst in jeder Unterkunft ein spezieller kinderfreundlicher Raum zur Verfügung gestellt wird und entsprechend kinderfreundlich eingerichtet und fachpädagogisch betreut wird. Analog zu den beiden Kinderfreundlichen Räumen in Bahrenfeld.

Wir hoffen alle, dass möglichst in allen Unterkünften, deren Zahlen in Hamburg zurzeit rasant schnell ansteigen, zukünftig kinderfreundliche Räume von Anfang mitgedacht und zur Verfügung stehen werden.

 

 

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