Hilfe im Handumdrehen
Hilfefond für Menschen in Not
Der Anruf des Jugendamtes erreichte uns freitagnachmittags. „Fahren sie sofort hin zu der Familie. Akute Kindeswohlgefährdung!“ Unsere Mitarbeiter machen sich auf den Weg. Sie arbeiten mit der völlig überforderten Mutter, bis sie den Eindruck haben, sie können mit gutem Gefühl wieder gehen.
Am Montag um 08:00 Uhr werden die Kollegen wieder da sein. Der Bedarf ist hoch. Vorher noch die Wohnung in Augenschein nehmen. Schnell wird klar, dass nicht nur pädagogischer Bedarf besteht. Es gibt Schimmel im Bad, viele Haushaltsgeräte sind kaputt. Für so etwas gibt es staatliche Unterstützung. Aber – wie lange dauert das? Na ja, da braucht man schon mal Geduld. Aber was ist mit den Kindern?
Karina, die Vierjährige, hat nicht mal ein Bett. Sie schläft unter einer dünnen Decke auf dem alten Sofa. Nein! So will und kann unser Mitarbeiter die Wohnung nicht verlassen. Er ruft Broer Broers an. Der ist auch für Spenden in Notfällen bei der Großstadt-Mission da. Er sagt unbürokratisch 250 Euro aus dem Nothilfefond zu. Damit wird ein Bett, eine Matratze und Bettzeug gekauft. Am gleichen Tag noch. An diesem Abend wird Karina gut einschlafen, in ihrem eigenen Bett – das erste Mal…
Solche und ähnliche unbürokratische Notfallhilfe wollen wir öfters möglich machen. Dazu brauchen wir aber Ihre Hilfe! Helfen Sie mit. Spenden Sie, damit die Kleinsten nicht unnötig leiden. Helfen Sie uns, damit wir in akuten Notlagen wirksam eingreifen können.
Mit einer Spende von 80 Euro können wir einem bedürftigen Kind eine gute Jacke kaufen.
Stichwort: Nothilfefond
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