Mattisburg Hamburg

Zentrum für gewaltgeschädigte Kinder
Die Mattisburg Hamburg ist eine stationäre Facheinrichtung für gewaltgeschädigte Kinder oder für solche, bei denen der Verdacht entstanden ist, dass sie seelisch und körperlich misshandelt oder sexuell missbraucht wurden.

Neben der Aufarbeitung der traumatischen Erlebnisse, setzt die Mattisburg Hamburg vor allem auf eine stabile Alltagswelt. Im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes stellt sie das gewaltgeschädigte Kind mit all seinen Bezügen in den Mittelpunkt. Das bedeutet: Über die traumaspezifische Diagnostik und die umfassende Behandlung hinaus ist es vor allem die stabile Alltagswelt, die den Kindern in ihrer existenziellen Krise den nötigen Halt gibt. Kindergarten, Schule oder andere Bezüge im jeweiligen Sozialraum – alles gehört hier, mitten in Hamburg, genauso zum Alltag wie die schwierige Aufarbeitung einer schmerzvollen Vergangenheit.

Wir sind davon überzeugt, mit der Mattisburg ein kindgerechtes Haus zu führen, das den besonderen Bedürfnissen der fachlich-therapeutischen Arbeit mit traumatisierten Kindern nahezu optimal entspricht.

Das Zentrum für gewaltgeschädigte Kinder konnte durch die großzügige Unterstützung und erfolgreiche Kooperation mit zwei Stiftungen realisiert werden. Die Stiftungsinitiative von Johanna Ruoff „Ein Platz für Kinder“ (München) setzte mit der Eröffnung des Hauses im Sommer 2014 gemeinsam mit der D. und H. Urban-Stiftung (Hannover) ein starkes Signal gegen jede Form von Gewalt an Kindern.

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