"Nicht der einzige Fall"
Statement von Bettina Andrees, veröffentlicht am 05.02.2010
Hallo, ich habe gerade den zweiten Artikel im
Pinneberger Tageblatt gelesen und kann gar nicht glauben, dass Frau Wolf
bis jetzt der einzige Fall sein soll, der bekannt geworden ist.
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"Harte Zeiten und gute Zeiten"
Bericht von Bernhard Wien, geb. 1936, veröffentlicht am
18.11.2009
Mein Name ist Bernhard Wien, Jahrgang 1936. Ich war mit
meiner Schwester Brigitte Wien, Jahrgang 1942 vom Sommer 1950 bis 17.
Dezember
1951 im Kinderheim „Friede“. Meine Schwester wohnt in Lutzhorn, durch
sie bin
ich an den Bericht von Frau Hilma Karoline Wolf gekommen.
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"Ich bin sehr dankbar"
Bericht von Marianne Bollow, geb. 1939, veröffentlicht am
17.11.2009
Nach den Wirren des Krieges und der Flucht aus Ostpreußen
kam ich 5-jährig im März 1945 ins Kinderheim „Friede“ Prisdorf bei
Pinneberg.
Wuchs mit Hilma Wolf, geb. Rieckmann, in der Mädchengruppe mit 37
Kindern auf.
Es trifft in keinster Weise zu, dass wir Kinder misshandelt wurden. Ich
bin
sehr empört darüber, was Frau Wolf berichtet.
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"Ich wollte das nicht mehr mit ansehen"
Ein anonymer Bericht einer/s Betroffenen, 55 Jahre, veröffentlicht
am 12.11.2009
Meine Zeit im Kinderheim Prisdorf - ein kleiner
Ausschnitt: Ich
war 21 Jahre, von 1955 an, dort im Kinderheim und habe dort natürlich
einiges
erlebt. Da ich als Kind sehr krank war, musste ich häufiger nach Altona
ins
Krankenhaus, weil mein Magen kein Essen annahm.
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"Leid, das andauert"
Ein anonymer Bericht einer/s Betroffenen, 63 Jahre, veröffentlicht
am 7.11.2009
Im Pinneberger Tageblatt stand vor einigen Tagen ein
hochinteressanter Artikel über das Leben im Prisdorfer Kinderheim. Es
könnte
der Eindruck entstehen, dass dieses Heim mit seinen Grausamkeiten eine
Ausnahme
im Kreis Pinneberg gewesen ist.
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